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​​​​​​​Mieterhöhung auf ortsübliche Vergleichsmiete - Wartefrist

Der Vermieter kann nicht jederzeit, wenn sich die ortsübliche Vergleichsmiete erhöht hat, von Ihnen die Zustimmung zu einer Mieterhöhung für Ihre Wohnung verlangen, er muss eine Frist beachten. 

Jahressperrfrist, Wartefrist schützt vor ständigen Mieterhöhungen

Die bisherige Miete muss seit 15 Monaten unverändert sein. Die Frist ergibt sich aus der einjährigen Wartefrist (12 Monate) und der dreimonatigen Zustimmungsfrist (Überlegungsfrist). Die Berechung der Jahresfrist beginnt mit dem Monat, zu dem die letzte Mieterhöhung erfolgte.

Vermieter muss Wartefrist für aufeinander folgende Mieterhöhungen einhalten

Beispiel
Hat der Vermieter Ihre Miete wirksam ab Mai eines Jahres auf die Vergleichsmiete erhöht, darf er frühestens im Mai des Folgejahres eine erneute Mieterhöhung auf die ortsübliche Miete aussprechen. Eine frühere Erhöhung, etwa schon im April des Folgejahres, wäre unwirksam.

Da eine solche Mieterhöhung, wenn sie am 3. Mai erfolgt, zum 1. August wirkt, liegen tatsächlich zwischen dem Inkrafttreten der früheren und der jetzigen Mieterhöhung mindestens 15 Monate.

Hinweis

Mieterhöhungen wegen Modernisierung (auch wegen einer Erhöhung von Betriebskosten) werden von der Jahressperrfrist (Wartefrist) nicht erfasst - diese sind also auch außerhalb der Wartefrist möglich, werden daher auch bei der Berechnung einer Jahresfrist nicht berücksichtigt.

Wie kann der Vermieter die Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete begründen?

Die Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete kann der Vermieter nachweisen durch:

Redaktion


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