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Mieterhöhung auf ortsübliche Miete - Ausstattung ist vom Vormieter

Wenn eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete erfolgen soll, kommt es unter anderem auf die Ausstattung der Wohnung an: Die Ausstattung der Wohnung bestimmt mit über die Qualität der Wohnung und damit den zulässigen Mietpreis.

Ortsübliche Vergleichsmiete - Wohnungsausstattung als Merkmal der Mieterhöhung

Es kommen ganz verschiedene Ausstattungsmerkmale in Frage. Zum Beispiel ist es wohnwerterhöhend, wenn eine Altbauwohnung über gut instand gehaltene Stuckdecken verfügt, das Parkett abgeschliffen ist, die Be- und Entwässerungsleitungen nicht offen liegen, sondern verkleidet sind.

Wer hat die Ausstattung der Mietwohnung hergestellt?

Wenn die Ausstattung vom Vermieter stammt, die Wohnung also vom Vermieter so hergerichtet worden ist, kann diese auch wohnwerterhöhend für eine Mieterhöhung berücksichtigt werden.

  • Umgekehrt ist es klar, dass eine verbesserte Ausstattung nicht zu einer höheren Miete führen kann, wenn der Mieter diese selbst (wenn nötig mit Zustimmung des Vermieters) hergerichtet hat.

Mieterhöhung wegen Ausstattung der Wohnung - Vormieter hat für diese gesorgt

Es gibt immer wieder Fälle, in denen nicht der jetzige Mieter, dessen Miete erhöht werden soll, die bessere Ausstattung geschaffen hat, sondern ein früherer Mieter.

Oft verlangt der Vormieter dann sogar eine finanzielle Beteiligung vom Nachmieter.

  • Leider ist es nach der Rechtsprechung eindeutig, dass sich der Vermieter auf die verbesserte Ausstattung als mieterhöhend berufen kann.
Hinweis

Die Begründung: Wenn der Vormieter die Einrichtung bei Auszug nicht entfernt hat, geht sie in das Eigentum des Vermieters über, der muss sie auch instand halten. Die Verbesserung ist in solchen Fällen keine eigene Leistung des jetzigen Mieters.


Redaktion


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