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Mietminderung - Vermieter müssen Mängel mitgeteilt sein

Eine Mietminderung kann es nur geben, wenn der Vermieter von dem Mangel in Kenntnis gesetzt ist, ihm Mängel mitgeteilt sind.

Das Gesetz gewährt eine Mietminderung für Wohnungsmieter dann, wenn der Gebrauch der Wohnung eingeschränkt ist, und der Vermieter davon Kenntnis hat.

  • Bevor Sie also sich mit Einzelheiten beschäftigen, ob Ihnen eine Mietminderung zusteht oder nicht, prüfen Sie bitte, ob Sie dem Vermieter den Mangel angezeigt haben. Sie werden ggf. vor Gericht nachweisen müssen, dass der Vermieter von dem Mangel in Kenntnis gesetzt wurde. 
  • Verlassen Sie sich keinesfalls darauf, der Vermieter wisse schon Bescheid, sondern senden Sie am besten eine schriftliche Mangelanzeige und beachten Sie bitte: Sie müssen nachweisen, dass der Vermieter diese Mangelanzeige auch erhalten hat.
  • Prüfen Sie auch, worin genau die Gebrauchsbeeinträchtigung besteht, und ob sie nicht unerheblich ist. Bedenken Sie: Ein Gericht wird nicht Ihren Ärger zum Maßstab nehmen, sondern streng prüfen, ob durch den einzelnen Mangel wirklich Ihr Gebrauch der Wohnung erheblich beeinträchtigt wird.

Wenn dies alles schon geprüft und positiv beantwortet wurde, finden Sie im Portal Informationen darüber, wie Sie die Höhe der Mietminderung einschätzen können, und wie Sie eine Mietminderung am besten durchsetzen.

Musterbrief - Vermieter wegen der beabsichtigten Mietminderung schreiben

Einen Musterbrief: Mietminderung, finden Sie im Bereich für registrierte Nutzer

Die Verwendung des Textes und die Registrierung sind unverbindlich und kostenlos.

Hinweis

Mietminderung ist ein heikles Thema, denn wenn Sie die Miete mindern, also weniger zahlen als im Vertrag steht, bleiben Sie zunächst einmal Miete schuldig. Lassen Sie sich daher fachkundig beraten, bevor Sie Mietminderungen vornehmen! Fehler bei der Mietminderung können zu einem Kündigungsrisiko führen.



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