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Mietminderung auch für Zeiten der Abwesenheit des Mieters

Eine Mietminderung setzt nicht voraus, dass sich der Mieter selbst in der Wohnung aufhält, sie kann auch für die Zeit der Abwesenheit verlangt werden.

Der Vermieter muss dafür sorgen, dass der Gebrauch der vermieteten Wohnung nicht eingeschränkt wird.
Liegt ein Mangel vor, dann kommt es zur Mietminderung:

Mietminderung wegen Mängeln, was beachten?

Vermieter muss eine Mietminderung nicht genehmigen

Mietminderung durch Gesetz

Einzige Voraussetzung ist nach dem Gesetz, dass der Vermieter von dem Mangel Kenntnis hat, und dass die Gebrauchsbeeinträchtigung erheblich ist:
Mietwohnung, erhebliche Mängel - Nutzung beeinträchtigt, eingeschränkt?

Im Streitfall legt das Gericht die Höhe der Minderung fest, vielleicht erst am Ende eines Prozesses.

Mietminderung auch für Zeiträume möglich, in denen der Mieter nicht in der Wohnung wohnt

Es kommt nicht darauf an, wie stark Sie als Mieter*in selbst unter dem Mangel leiden. Daher gibt es keine höhere Mietminderung, wenn Sie leicht frieren.

Aber umgekehrt kann die Mietminderung auch dann beansprucht werden, wenn nicht Sie selbst als Mieter*in davon betroffen sind, sondern z.B. Ihre Familienangehörigen, und auch wenn Sie sich nicht in der Wohnung aufhalten, z.B. weil es dort nicht mehr auszuhalten ist, oder wenn Sie auf Urlaub oder aus anderen Gründen verreist sind.

Hinweis


Eine Ausnahme gilt dann, wenn Sie vom Vermieter in eine Zwischenumsetzwohnung umgesetzt worden sind. Denn dann kommt es für die Dauer der Zwischenumsetzung nur darauf an, ob Sie die Umsetzungswohnung vertragsgerecht benutzen können.


Redaktion


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