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Kaution für Mietwohnung - Vermieter hat Pflichten - Anlage mit Zinsen

Der Vermieter muss die Kaution, die als Mietsicherheit für die Mietwohnung geleistet wurde verzinsen. 

Das heißt, er muss erwirtschaftete Zinsen müssen dem dem Kautionskonto gutgeschrieben werden.

Aufgrund der heutigen Zinssituation werden für nicht sehr alte Mietverträge sehr geringe Zinserträge erwirtschaftet.

Zinsen eines Kautionskontos müssen vom Vermieter nicht laufend ausgezahlt werden

Diese Zinserträge erhöhen den Kautionsbetrag. Der Vermieter braucht die Zinsen während des Mietverhältnisses nicht auszuzahlen, sondern sie werden dem Kautionsbetrag hinzugerechnet und müssen dann  - wenn nicht berechtigte Gegenansprüche des Vermieters bestehen - mit der abgerechneten Kaution ausgezahlt werden.

Abrechnung der Kaution am Ende des Mietvertrags durch Vermieter

Spätestens bei Ende des Mietverhältnisses stellen sich die Fragen:

Hinweis


Wohnungen in einem Studenten- oder Jugendwohnheim: Hier wird eine Kaution nicht verzinst.

Sehr alter Mietvertrag, Höhe der Kaution - Zinsen für Kaution können ausgeschlossen sein

Für Kautionen aus sehr alten Mietverträgen können durchaus relativ hohe Zinserträge angefallen sein.

Ausnahme:
In einem sehr alten Mietvertrag (vor 1983 geschlossen) kann ausdrücklich die Verzinsung der Kaution ausgeschlossen sein - trotz der späteren Gesetzesänderung bekommt ein Mieter für die ehemals geleistete Kaution dann keine Zinsen.

Die vom Mieter zu leistende Kaution für die Mietwohnung ist gesetzlich geregelt

Vermieter können die Höhe der Kaution nicht einfach bestimmen, sie sind an das Gesetz gebunden:

Kaution für Mietwohnung zahlen - Höhe und Ratenzahlung Gesetz 

Der Vermieter muss auf Verlangen seinem Mieter Auskunft über die Kaution geben

Mieter von Mietwohnungen haben gegenüber ihrem Vermieter einen Auskunftsanspruch:

Kaution - Mieter hat Auskunftsanspruch gegenüber dem Vermieter ​​​​​​​




    Redaktion


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