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Mündlicher Mietvertrag muss wesentliche Inhalte regeln

Das Gesetz verlangt nicht, dass ein Mietvertrag über Wohnraum schriftlich abgeschlossen sein muss. Im Prinzip ist es also möglich, dass Sie mit dem Vermieter einen Mietvertrag mündlich vereinbaren, dass Ihnen eine Wohnung oder bestimmte Räume vermietet werden.

Mündlicher Mietvertrag - das Gesetz regelt Mindestinhalte

Aber auch beim mündlich geschlossenen Mietvertrag müssen die vom Gesetz festgelegten Mindestinhalte klar vereinbart werden. Folgende Inhalte sind zu regeln:

  • Was genau wird vermietet?
  • Wer ist Vermieter?
  • Wer ist Mieter?
  • Was genau ist die Gegenleistung, die von Mieterseite an den Vermieter gegeben werden soll?

Einzelheiten zu diesen Punkten finden Sie beim schriftlichen Mietvertrag.

Was mündlich für den Mietvertrag vereinbart wurde, ist oft nicht einfach zu beweisen

Selbst wenn beim mündlichen Mietvertragsabschluss Zeugen anwesend sind, ist keineswegs sicher, dass die Zeugen später bestätigen, was vereinbart worden ist. Wenn plötzlich die eine Seite behauptet, ein Mietvertrag bestehe gar nicht, oder dies oder jenes sei anders geregelt gewesen, dann ist sehr fraglich, ob sich Zeugen genau daran - und übereinstimmend - erinnern. Dann wird es schwer bis unmöglich zu beweisen, was vereinbart war.

Hinweis

Ein wesentlicher Nachteil des mündlichen Mietvertrages ist, dass der Inhalt nicht einfach später nachgelesen und bewiesen werden kann. Als Mieter sollten Sie daher stets auf einem schriftlichen Mietvertrag bestehen.



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