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Modernisierung mit Drittmitteln - bei Mieterhöhung zu berücksichtigen

Wenn Kosten der Modernisierung nicht vom Eigentümer, sondern von anderen bezahlt worden sind, spricht man von Drittmitteln.

Das ist wichtig für die Mieterhöhung:

Der Vermieter darf nach einer Modernisierung die Modernisierungskosten auf die Mieter umlegen als einseitige Mieterhöhung

aber er kann auch die Zustimmung zu einer Mieterhöhung in Richtung auf die ortsübliche Vergleichsmiete verlangen.

Drittmittel müssen bei der Mieterhöhung berücksichtigt werden

Egal, auf welchem Weg der Vermieter vorgeht: Grundsätzlich soll der Vermieter für modernisierte Ausstattung nur eine Mieterhöhung verlangen dürfen, soweit er die Kosten auch selbst getragen hat. Hingegen darf er meist keine Mieterhöhung verlangen, soweit die Kosten durch Geld anderer - sogenannte Drittmittel - getragen wurden. Das betrifft

Mieterhöhung im Wege der Umlage der Kosten

Bei der einseitigen Mieterhöhungserklärung in der die Kosten einer Modernisierung auf die Mieter umgelegt werden, müssen die Drittmittel abgezogen werden.

Modernisierungsmieterhöhung - Drittmittelabzug

Mieterhöhungsverlangen ortsübliche Vergleichsmiete

Auch bei einer Vergleichsmietenerhöhung müssen die Zuschüsse, die der Vermieter aus den öffentlichen Kassen oder von Mieterseite erhalten hat, abgezogen werden.

Vergleichsmietenerhöhung - Drittmittelabzug


Redaktion


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