Faktischer Mietvertrag - Mietvertrag entsteht durch Duldung

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Faktischer Mietvertrag - Mietvertrag entsteht durch Duldung

Wenn Vermieter und Mieter keinen schriftlichen Vertrag geschlossen haben, und auch nicht mündlich ausdrücklich vereinbart haben, dass ein Mietvertrag bestehen soll, kann es ausnahmsweise dennoch zu einem bestehenden Mietvertrag (faktischer Mietvertrag) durch Duldung kommen.

Verhalten des Vermieters und des "Mieters" - Ein Mietvertrag kann durch Duldung entstehen

Hinweis

Wenn dem Vermieter bekannt ist, dass eine bestimmte Person eine bestimmte Wohnung benutzt, und der Vermieter wissentlich dafür eine Zahlung (Miete) entgegennimmt, kann dieses tatsächliche Verhalten so zu verstehen sein, dass eine Vermietung / Anmietung beiderseits gewollt ist.

In diesem Falle spricht man von einem faktischen Vertrag. Wenn er feststeht oder bewiesen werden kann, ist er wirksam. Da abweichende Regelungen nicht vereinbart worden sind, gilt in einem solchen Falle nur das, was im Gesetz steht - z.B. für Schönheitsreparaturen wäre dann der Vermieter zuständig.

Hinweis

Bevor Sie sich auf den Standpunkt stellen, Sie seien aus einem faktischen Mietvertrag berechtigt, sollten Sie unbedingt fachlichen Rat in Anspruch nehmen. Es muss geprüft werden, ob das, was Sie als Anhaltspunkte für ein faktisches Vertragsverhältnis ansehen, wirklich diese Schlussfolgerung tragen kann, und andererseits, ob ein mündlicher Mietvertrag für den Fall des Falles beweisbar ist.  

Wenn ein durch Duldung zustande gekommener Mietvertrag nicht beweisbar ist

Haben Sie keinen schriftlichen und keinen mündlichen Mietvertrag, und scheitert Ihr Vorstoß, ein faktisches Mietverhältnis zu begründen, dann werden Sie als unrechtmäßiger Besitzer angesehen, genießen keinen Kündigungsschutz und schulden möglicherweise Nutzungsentschädigung.


Hinweis

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