In DDR-Mietverträgen gibt es manchmal abweichende Regelungen

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In DDR-Mietverträgen gibt es manchmal abweichende Regelungen

Ein Mietvertrag, der vor dem 3.10.1990 über eine Wohnung in der ehemaligen DDR geschlossen worden ist, gilt auch weiterhin. Allerdings enthalten diese Verträge viele Regelungen nicht, die in der Bundesrepublik damals allgemein üblich waren. Es kommt dann darauf an, welche Pflichtenverteilung das Gesetz (ursprünglich Zivilgesetzbuch der DDR) vorsah bzw. welche das BGB vorsieht.

Auch soweit entsprechende Regelungen vorhanden sind, sind teilweise andere Formulierungen gebraucht.  

Die Mieten für Wohnungen im Gebiet der ehemaligen DDR sind nach der staatsrechtlichen Vereinigung durch Übergangsverordnungen umgestellt worden auf Nettomieten und Vorschüsse für Betriebskosten und Heizkosten/Warmwasserkosten.

Besonderheiten können auch bei der Auslegung der Regelung über Schönheitsreparaturen (DDR-Formulierung: malermäßige Instandsetzung) bestehen.

 


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