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Kochen in der Mietwohnung - was ist erlaubt?

Wenn Sie eine Wohnung gemietet haben, gehört als selbstverständliches Recht dazu, dass Sie in der Wohnung entsprechend einem normalen Gebrauch kochen dürfen. Was ist erlaubt, was müssen andere hinnehmen?

Kochgerüche, die durch normales Kochen entstehen, sind zu dulden

Kochgerüche, die durch normales Kochen entstehen sind keine Störung, müssen von anderen hingenommen werden. Es darf Ihnen auch niemand Vorschriften machen, zu welchen Tageszeiten Sie kochen. 

Wenn Ruhezeiten gelten, muss beim Kochen darauf geachtet werden, dass kein Lärm entsteht, der andere beeinträchtigt, stört.

Hinweis

 Haben Sie nur ein Zimmer gemietet, dann ist gemäß Ihres Mietvertrags möglicherweise das Kochen im Zimmer nicht erlaubt. Solche Regelungen sind in Untermietverhältnissen nicht selten.

Catering - Wenn die Küche einer Mietwohnung gewerblich, beruflich genutzt wird

Nicht ohne weiteres erlaubt ist, in einer Mietwohnung gewerblich zu kochen, z.B. weil Sie neben- oder hauptberuflich einen Catering-Service betreiben. Hierdurch können sich (z.B. durch Kochgerüche oder auch Lärm) Nachbarn sehr gestört fühlen.panthermedia_14301987_800x533



Für ein solches Kochen müssten Sie immer die Erlaubnis des Vermieters einholen, der diese aber in den seltensten Fällen erteilen wird.

  • Nutzen Sie ohne eine vorliegende mietrechtliche Erlaubnis die Küche Ihrer Wohnung (die Wohnung ist bei einem normalen Mietvertrag zu Wohnzwecken vermietet) gewerblich, dann handelt es sich um eine unerlaubte gewerbliche Nutzung, die als schwere Vertragsverletzung gewertet werden kann. 

Dies kann im Extremfall zu einer fristlosen Kündigung führen.

Oder zu einer Abmahnung und im Wiederholungsfall zur Kündigung der Wohnung.

Hinweis

Wenn Sie durch übermäßiges Kochen eines Nachbarn gestört sind, dann sollten Sie den Vermieter informieren, damit dieser gegen die Störung vorgeht. Ggf. kommt auch eine Mietminderung in Betracht.



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