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Schimmel und Feuchtigkeit - Lüften der Mietwohnung

Es gibt keine festen Regeln dafür, wie oft Mieter die Wohnung lüften müssen. Das gilt auch für die Vermeidung einer Schimmelbildung.

Schimmelbildung vermeiden - Für das Lüften der Mietwohnung gibt es eine Faustregel

Nach einer Faustregel soll in der Wohnung ein Raumklima mit einer durchschnittlichen Raumtemperatur von 20 Grad und in den Wohnräumen eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent herrschen.

In Küche und Bad ist die Luftfeuchtigkeit, allein schon wegen der Nutzung, meist höher, sollte aber auch durch Lüften gesenkt werden.

  • Die durch die Wohnnutzung entstehende Feuchtigkeit soll durch dreimal tägliches Stoßlüften (also Lüften mit offenen Fenstern, nicht nur gekippt) von jeweils 3 bis 5 Minuten ausgeglichen werden.
Hinweis


Wird in der Wohnung zeitweise viel Feuchtigkeit frei, beispielsweise durch Duschen oder Baden oder Wäsche Waschen und Trocknen, ist zu empfehlen, dass Sie anschließend kräftig durchlüften.

Lesen Sie unsere Tipps gegen Schimmel
Schimmelbildung - Tipps zur Vermeidung 

Lüften der Mietwohnung, Gefahr Schimmelbildung  - Baualter, Regelung im Mietvertrag

Das Lüftungsverhalten, das der Mieter umsetzen soll, muss zunächst dem Baualter des Hauses angemessen sein. 

  •  Falls die Wohnung baubedingt ein besonderes Lüftungsverhalten nötig macht, muss der Vermieter das ausdrücklich und konkret mitteilen, z.B. über eine angemessene Regelung im Mietvertrag
  • Es ist dafür nicht ausreichend, dass ein allgemeines Merkblatt zum Lüften dem Mietvertrag beigefügt wird, dies dann eine für den Mieter gültige Regelung sein soll.

Schimmelbildung nach Einbau neuer Fenster in der Wohnung - Haus wurde modernisiert 

Schimmelbildung an Außenwänden der Mietwohnung - Möbel aufstellen

Mietvertrag enthält zum Lüften der Wohnung Regelungen - Zumutbarkeit für Mieter

Gelegentlich wird in Mietverträgen ein Heiz- und Lüftungsverhalten verlangt, das Mietern nicht zumutbar ist und deswegen nicht anzuwenden ist:
Z.B. die dauernde Beheizung des Schlafzimmers mit 20 Grad oder eine generelle Tagestemperatur von 22 Grad, oder dass ein berufstätiger Mieter dafür sorgt, dass auch in seiner Abwesenheit gelüftet wird.

Hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung begünstigt das Entstehen von Schimmel

Haben Sie den Eindruck, die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung ist zu hoch, besorgen Sie sich ein Luftfeuchte-Messgerät. Eine Leihe kann z.B. in Baumärkten möglich sein.

  • Für Wohnräume wird eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 55; 60 Prozent empfohlen. 
  • Wenn die Feuchtigkeit über 60 % liegt, sollte näher geprüft werden, woran das liegen kann, denn dann steigt die Gefahr der Schimmelbildung. 

Redaktion


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