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Mieter füttern Tauben und andere Tiere - Abmahnung durch Vermieter

Wenn Mieter von ihrer Wohnung aus Tiere füttern, kann das zu Schwierigkeiten führen, der Vermieter kann abmahnen, Mieter auffordern, dass ein Füttern unterbleibt, wenn davon Störungen ausgehen. 

Füttern von Tauben vor der Wohnung, vom Balkon, aus dem Fenster der Mietwohnung

Manche Mieter und Mieterinnen mögen es, Tauben zuzusehen, werfen ihnen vom Fenster, oder vom Balkon aus oder vor dem Haus Brotreste oder Futter zu.
Das ist nett gemeint, kann aber von Nachbarn - im Haus selbst oder auch nebenan - als belastend empfunden werden.

Futterstreuungen  bleiben durchaus auch liegen, sehen unansehnlich aus und können auch Ratten anziehen.  

Hinweis

Durch ein Füttern werden in aller Regel viele Tauben angezogen. Das kann für andere Bewohner eines Hauses, auch für Nachbarn in einem anderen Mietshaus nebenan, sehr störend sein, zumal sich Tauben dann häufig auch auf anderen Balkonen öfter mal auf Balkonbrüstungen und auf Blumenkästen niederlassen und Verschmutzungen verursachen. 

Gurren von Tauben als Belästigung von Mietern

Mieter fühlen sich auch von dem Gurren der Tauben gestört - dies kann durchaus als Lärmbelästigung empfunden werden.

Fütterung von Tauben kann zu Taubenbefall führen - Verschmutzungen als Folge

Es kann zu starken Verschmutzungen durch Taubenkot kommen.

  • Für andere Mieter ist dies durchaus ein Mangel:

Mietminderung bei Taubenbefall - Vermieter muss Mangel beheben.

  • Sogar eine Mietminderung kann verlangt werden:

Mietminderung bei Taubenbefall - Vermieter muss Mangel beheben 

Füttern von Wildkaninchen

Wildkaninchen kommen an Stadträndern oder in der Nähe von Parks manchmal auch in die Nähe der Häuser. So putzig die dann auch aussehen - sie können durch das Graben von Gängen zu Gefahren führen. Sie sollten daher unbedingt davon absehen, Futter für diese Tiere auszulegen, zumal meist Landesgesetze die Fütterung von Wildtieren ausdrücklich verbieten.

  • Beachten Sie auch: Futterreste können Ratten anziehen.

Füttern von Wintervögeln

Das Füttern von Wintervögeln, z.B. mit einem Futterhäuschen oder einem Meisenring, wird meist toleriert. Auch hier sollten Sie aber schauen, dass es nicht zu Belastungen Ihrer Nachbarn kommt, z.B. durch herunterfallende Futterschalen, bei Sonne herabtropfendes Fett, oder intensive Verschmutzungen durch Vogelkot.

  • Es ist oft sinnvoll, sich mit den Nachbarn darüber zu unterhalten, nicht erst auf eine Beschwerde zu warten.

Füttern von Wildschweinen

Wildschweine dürfen grundsätzlich nicht gefüttert werden. Wildschweine sind sehr lernfähig und können auch sehr fordernd auftreten. Durch Füttern verlieren Wildschweine ihre natürliche Scheu vor Menschen. Einmal an das Füttern gewöhnte Wildschweine sind kaum noch zu vertreiben und können auch auch große Schäden an Grünflächen und Bepflanzungen verursachen. 

Hinweis


Beschweren sich Nachbarn, oder haben Sie eine Abmahnung vom Vermieter erhalten, sollten Sie zügig reagieren. Es kann sonst zu Schwierigkeiten kommen, bis hin zur Kündigung des Mietvertrags.


Redaktion


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