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Senkung der Vorauszahlung für Heizkosten und Warmwasserkosten

Wenn die letzte Abrechnung über die warmen Betriebskosten - Heizkosten und Warmwasserkosten - ein Guthaben des Mieters ausweist, dann sind die Vorauszahlungen zu senken.

Abrechnung kann zu Senkung der Vorauszahlungen führen

Wenn eine Vereinbarung über monatliche Vorauszahlungen für Heizkosten und Warmwasserkosten besteht, dann muss der Vermieter jährlich über die erhaltenen Vorauszahlungen und die entstandenen Kosten abrechnen. Wenn die letzte Abrechnung ein Guthaben ergibt, ist damit klar, dass in der abgelaufenen Abrechnungsperiode die Vorschüsse zu hoch waren.

Anpassung - Senkung durch Mieter möglich - entsprechend dem Überschuss

Nach diesem Maßstab sind dann für die laufende Periode die Vorschüsse anzupassen. Das Gesetz gibt dem Vermieter keinen Ermessensspielraum, und macht auch die Senkung der Vorauszahlungen nicht von seiner Zustimmung abhängig. Vielmehr können Sie als Mieter die Vorauszahlungen entsprechend herabsetzen.

Beispiel

Sie erhalten die Abrechnung für letzte Abrechnungsperiode, diese kommt für Sie zu einem Guthaben von 120,00 €. Dann dürfen Sie die monatliche Vorauszahlung ab sofort um 10,00 € monatlich kürzen.

Selbstverständlich sollte man solch eine Änderung nur vornehmen, wenn der Betrag nicht gar zu lächerlich ist, zumal ja häufig im Jahresverlauf mit einer Kostensteigerung zu rechnen ist.

Hinweis

Es ist sinnvoll, Ihren Vermieter schriftlich darauf hinzuweisen, warum Sie weniger zahlen, damit verringern Sie die Gefahr, dass der Vermieter wegen angeblicher Mietrückstände kündigt, was ja unnötigen Stress verursacht. Sie können den Vermieter auch zur schriftlichen Bestätigung auffordern, dass die Mietsenkung in Ordnung ist. Bestreitet der Vermieter ausdrücklich Ihr Recht, die Miete zu senken, kommt eine Feststellungsklage in Betracht. 




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