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Was ist die ortsübliche Vergleichsmiete?

Will der Vermieter die Miete anheben, dann spielt die ortsübliche Vergleichsmiete eine Rolle. Das ist die Miete, die für vergleichbaren Wohnraum in der Gemeinde oder der näheren Umgebung „üblich“ ist. 

Hinweis


Im bestehenden Mietverhältnis darf der Vermieter – außer im Falle einer Modernisierungsumlage – keine Mieterhöhung verlangen, wenn die gezahlte Miete schon der ortsüblichen Vergleichsmiete entspricht oder sie bereits übersteigt.

Ortsübliche Vergleichsmiete kann vor Gericht festgestellt werden 

Bei Uneinigkeit über die ortsübliche Vergleichsmiete kann auch ein Gericht die Miethöhe feststellen:

Mieterhöhung des Vermieters - Mieterhöhungsverlangen auf die ortsübliche Vergleichsmiete

Im Mieterhöhungsverlangen muss der Vermieter Angaben zur ortsüblichen Vergleichsmiete machen. Hier kann er auch Bezug nehmen auf:

Neuer Mietvertrag - die ortsübliche Vergleichsmiete

Auch bei der Neuvermietung kann die ortsübliche Vergleichsmiete eine Rolle spielen:

  • Die Neuvermietungsmiete darf nicht um mehr als 20 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (siehe dazu Mietüberhöhung, Mietwucher).

Neuvermietung - Wie hoch darf die Miete sein, wenn die Mietpreisbremse gilt?

  • In Städten und Gemeinden, in denen die Mietpreisbremse gilt:
    Bei einer Neuvermietung darf der Mietpreis höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Miete liegen.

Mieterhöhung - Kappungsgrenze muss beachtet werden

Der Vermieter muss bei Erhöhungen in Richtung auf die ortsübliche Vergleichsmiete die Kappungsgrenze beachten.
Das heißt, er kann möglicherweise nicht gleich die ortsübliche Vergleichsmiete verlangen, insbesondere in Gebieten mit besonderem Wohnbedarf.

Tipp


Lesen Sie, wie Sie eine Rüge bei Überschreitung der Mietpreisbremse erheben:
Mietpreisbremse - qualifizierte Rüge des Mieters
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