Stromzähler muss geeicht werden

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Stromzähler muss geeicht werden

Stromzähler sollen messen, wie viel Strom verbraucht wird. Stromzähler müssen regelmäßig geeicht werden, dabei wird überprüft, ob das Gerät zuverlässig misst.

Wie lange beträgt die Eichfrist, wann muss der Stromzähler geeicht werden?

Die Eichfrist beträgt für Stromzähler 16 Jahre. Auf dem Stromzähler ist angegeben, in welchem Jahr dieser Zähler in den Verkehr gebracht oder das letzte Mal geeicht worden ist. Vom Ende des Jahres, das dort vermerkt ist, beginnt die Eichfrist zu laufen. Ein Zähler, auf dem das Jahr 2000 vermerkt ist, muss also vor Ende des Jahres 2016 ausgetauscht oder neu geeicht werden.

Ist die Eichfrist überschritten, so kann vom Stromversorger die Eichung verlangt werden

Für den Strom, den Sie in Ihrer Wohnung verbrauchen, haben Sie normalerweise einen Direktvertrag mit dem Stromversorger. Hier ist der Stromversorger (und zwar die Netzgesellschaft) verantwortlich für die rechtzeitige Eichung. Sie können von ihm die entsprechende Kontrolle bzw. den Austausch verlangen.

Allgemeinstrom, Betriebsstrom kann über die Betriebskosten abgerechnet werden

Strom, den Ihr Vermieter bezieht, z.B. um die Hausbeleuchtung oder Maschinen für Kühlung, Lüftung, Heizung, oder Warmwasserversorgung  zu betreiben, wird über die Betriebskosten bzw. über die Heizkosten abgerechnet. Für die entsprechenden Stromzähler ist der Vermieter verantwortlich, er muss auch für rechtzeitige Eichung sorgen. Eichkosten können in den Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden.

Ist die Eichfrist eines Stromzählers abgelaufen, dann kann das Messergebnis nicht mehr verwendet werden. Es kommt dann eine Schätzung des Verbrauchs in Betracht.


Redaktion

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