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Heizkostenpauschale für Heizung und Warmwasserkosten zu hoch?

Wenn die warmen Betriebskosten - Heizkosten und Warmwasserkosten - gesunken sind, dann ist die monatliche Pauschale für diese Betriebskosten ebenfalls zu senken.

Wenn für Betriebskosten Pauschalen vereinbart sind, eine Pauschale zu hoch ist

Wenn - ausnahmsweise - eine zulässige Vereinbarung über monatliche Pauschalen für Heizkosten und Warmwasserkosten besteht, und die Kosten für diese Leistungen sind gesunken, dann muss der Vermieter Sie davon informieren und die Pauschale senken. Da der Vermieter in diesen Ausnahmefällen aber über die Kosten nicht jährlich abrechnen muss, erfahren Sie über die Verringerung der Kosten nicht automatisch etwas. 

  • Das Gesetz gibt dem Vermieter keinen Ermessensspielraum, und macht auch die Senkung der Pauschalen nicht von seiner Zustimmung abhängig.
  • Sie könnten sogar als Mieter die Pauschalen entsprechend herabsetzen:
    Miete senken, wenn Betriebskosten sinken 
    Von einer eigenmächtigen Senkung der Pauschalen ist abzuraten, solange Sie keine eindeutigen Belege für die Kostensenkung haben.
    Wenn Sie (zu Unrecht) weniger zahlen, besteht die Gefahr, dass der Vermieter wegen angeblicher Mietrückstände kündigt.
Hinweis


Wenn Sie aus anderen Quellen erfahren, dass die Kosten für Heizung und Warmwasser gesunken sind (z.B. Öl und/oder Gaspreise sind allgemein gesunken), sollten Sie Ihren Vermieter auffordern Ihnen die Auskunft zu geben, wie es sich mit der Kostenpauschale verhält, ob diese nicht gesenkt werden muss. 

Auskunft des Vermieters zu einer zu hohen Betriebskostenpauschale, Heizkosten, Warmwasser

Wenn Ihr Vermieter auf Ihr Verlangen, Auskunft über die aktuellen Betriebskosten für Heizung und Warmwasser zu erteilen, nicht reagiert, sollten Sie fachkundigen Rat in Anspruch nehmen, ggf. kann eine Auskunftsklage möglich sein.



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