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Sohn, Tochter zieht in Mietwohnung der Eltern - auf Zeit, auf Dauer

Wenn der Sohn, die Tochter,  vorübergehend oder auf Dauer in die von den Eltern (oder von einem Elternteil) gemietetete Wohnung einziehen will, dort für einige Zeit dann mit diesen gemeinsam wohnt, möchte man keine Schwierigkeiten mit dem Vermieter.

Was ist zu tun, wenn auch die Ehefrau des Sohnes oder der Ehemann der Tochter (zeitweilig) einziehen möchte?

Sohn, Tochter möchte für einige Monate in die Mietwohnung der Eltern einziehen

Mieter können ihren Vermieter um die Erlaubnis zur Untervermietung bitten.
Aber das ist - je nach den Einzelheiten des Falles - vielleicht gar nicht notwendig. Immer muss die Wohnung ausreichend groß sein.

Hinweis


Der Sohn, die Tochter ist nicht Dritter im Sinne des Gesetzes,

Abhängig ist die Einholung einer Erlaubnis davon, welche Personen vorübergehend einziehen sollen:

Familienmitglieder im Mietrecht - wer darf in die Wohnung einziehen? 

Mitbewohner - wer darf ohne Erlaubnis einziehen, für wen Genehmigung? 

Schwiegerleute - Schwager, Schwägerin als Mitbewohner erlaubt? 

  • wie groß die Wohnung ist:
    Eine Überbelegung der Wohnung muss in jedem Fall vermieden werden.
  • Für die gleichzeitige Aufnahme der Schwiegertochter, des Ehemannes der Tochter, ist die Lage schwieriger (siehe unten).
Hinweis


Um Missverständnisse zu vermeiden, ist es besser, dem Vermieter den Einzug des Sohnes / der Tochter mitzuteilen und anzugeben, wie lange der Aufenthalt dauern wird.

Mieter kann Besuch für 4 - 6 Wochen haben, sogar für bis zu zwei Monaten

Grundsätzlich gilt:

  • Mieter dürfen Besuch für 4 bis 6 Wochen, ggf. für bis zu zwei Monate in die Wohnung aufnehmen.
  • Schwieriger wird das dann, wenn ein Besucher sich an der Miete beteiligt, dies dem Vermieter bekannt wird, denn das deutet dann auf eine Untervermietung hin.

Kann die Schwiegertochter, Ehefrau des Sohnes auch für mehrere Monate einziehen?

Für nahe Familienangehörige, also für den Sohn, die Tochter, braucht man keine vorherige Erlaubnis des Vermieters zur Aufnahme in die Wohnung.

Schwieriger ist es, was die Ehefrau des Sohnes oder den Ehemann der Tochter betrifft.

  • Denn es ist bisher ungeklärt, ob diese als "nahe Familienmitglieder" angesehen werden.

Mieter will Verwandte wegen einer Notsituation in die Wohnung einziehen lassen

Zwar kann auch ein mehrmonatiger Aufenthalt entfernterer Verwandter oder von Schwiegerleuten bei bestimmten Gegebenheiten erlaubt sein, etwa

  • bei der vorübergehenden Aufnahme von Verwandten in einer Notsituation (Wasserschaden, Brandschaden etc.),
  • Aufnahme wegen eines Pflegefalls.

Hier besteht aber eine Anzeigepflicht gegenüber dem Vermieter.

Hinweis


Sicherer ist es, den Vermieter um Erlaubnis zu fragen und mitzuteilen, wie lange der Aufenthalt der Schwiegertochter bzw. des Ehemanns der Tochter dauern soll.

Es ist sicherer, eine fachkundige Beratung in Anspuch zu nehmen, bevor Sie an den Vermieter schreiben, wenn Sie Schwierigkeiten befürchten.


Redaktion


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