Logo

Bellen, Jaulen eines Hundes - ist das eine Ruhestörung?

Ständiges Bellen, Kläffen eines Hundes muss nicht akzeptiert werden.

Ein Hund darf aber ab und zu laut sein. Das bedeutet: Ein kurzes Bellen und Jaulen, das gelegentlich von einem Hund zu hören ist, ist eine normale, artgerechte Reaktion eines Hundes. 

Das gilt auch für den Fall, wenn ein Hund zur Begrüßung von Besuch oder seines Herrchens oder Frauchens kurz bellt. 

Hundehalter müssen darauf achten, dass während der Ruhezeiten das Tier sich ruhig verhält

In den Ruhezeiten müssen Hundebesitzer darauf achten, dass ihre Tiere ruhig sind.  

Es wurde auch schon gerichtlich versucht, den Rahmen über eine von Nachbarn hinzunehmende Störung während der Ruhezeiten zu bestimmen: 

"Mehr als eine halbe Stunde anhaltendes Bellen täglich oder länger als zehn Minuten dauerndes Bellen in den Zeiten von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 19.00 bis 8.00 Uhr ist der Nachbarschaft nicht zuzumuten".

Hinweis


Dieser Rahmen gibt nur einen Hinweis, denn über die Frage, wann und wie lange Hunde bellen dürfen, gibt es viele sehr unterschiedliche Gerichtsurteile. Auch von örtlichen Regelungen ist abhängig, in welchem Umfang Bellen hinzunehmen ist, da Ruhezeiten (z.B. in Kurorten) auch erweitert sein können.

Mietminderung, wenn der Hund oft bellt oder jault, ist möglich

Ständiges Hundegebell oder Jaulen müssen Mieter nicht dulden.

  • Daher kommt eine Mietminderung in Betracht, wenn die Nutzung der eigenen Wohnung dadurch erheblich eingeschränkt ist. Die Höhe ist von der Stärke und Dauer der Belästigung abhängig. 

Die Höhe der Mietminderung sollte ohne fachliche Beratung nicht selbst bestimmt werden (Bandbreite von 5 - 30 Prozent), da leicht Mietrückstände entstehen können, die eine Kündigung des Mietvertrages auslösen können.

Urteil: Zu hohe Mietminderung - fristlose Kündigung des Mietvertrags 

Lärmbelästigung durch Hund eines Nachbars


Redaktion


Hinweis

Durch Klick auf einen Tag erhalten Sie Inhalte zum Stichwort: