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Lärm, Ruhestörung durch falsch installierte Haushaltsgeräte

Normalerweise gehören die Betriebsgeräusche von Haushaltsgeräten (Waschmaschine, Trockner, Schleuder, Geschirrspüler etc.) zur normalen Nutzung einer Mietwohnung. 

  • Daher sind davon ausgehende normale Geräuschentwicklungen von anderen Mietern hinzunehmen.

Lärm, Ruhestörung durch falsch installiertes Haushaltsgerät

Wesentlich anders ist es aber, wenn ein Haushaltsgerät nicht ordnungsgemäß eingebaut ist (z.B. in der Einbauküche), bzw. nicht ordnungsgemäß installiert wurde und störenden Lärm durch Vibrationen erzeugt. 

Betroffene müssen das dann nicht akzeptieren, denn Mieter und Eigentümer sind verpflichtet für eine ordnungsgemäße Aufstellung der Haushaltsgeräte zu sorgen. 

Vibrationen erzeugen störende Lärmbelästigung

Durch Vibrationen können sehr störende Geräuschübertragungen über Wände und Böden entstehen, die Nachbarn keinesfalls dulden müssen. 

Sollte ein Gespräch mit dem Nachbarn zu keinem Ergebnis führen, so sollten Sie dem Vermieter den Lärm mitteilen und auch eine Frist zur Beseitigung setzen. Es kann auch eine Mietminderung in Frage kommen.

Störende Geräusche durch Haushaltsgeräte - Lärmprotokoll führen

Es empfiehlt sich, dass betroffene Mieter ein Lärmprotokoll führen: 
Mustervorlage Lärmprotokoll - Störungen als Mieter nachweisen
 
und Zeugen für auftretende Vibrationen, Geräusche haben.

Hinweis

In solchen Fällen kommt es immer auf den Einzelfall an, ob die Lärmbeeinträchtigung Betroffenen zuzumuten ist oder ob Lärm die Grenze der Zumutbarkeit überschreitet.

Tipp

Zur Vermeidung von Störgeräuschen und Übertragung von Vibrationen hilft, neben einer Entkopplung der Haushaltsgeräte von Wänden und Schränken, auch der Einsatz von Dämmmatten, Schallschutzmatten und Dämmstreifen. Auch Schwingungsdämpfer unter den Füßen einer Maschine können sehr nützlich sein.



Redaktion


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