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Mieterhöhung auf ortsübliche Vergleichsmiete - gesetzliche Merkmale

Die ortsübliche Vergleichsmiete, die der Vermieter für eine Wohnung verlangen kann, richtet sich nach fünf gesetzlich festgelegten Merkmalen.

Hinweis


Die Mieterhöhung ist vom Vermieter zu begründen und immer ist die tatsächliche Größe der Wohnung maßgeblich: Mieterhöhung - die tatsächliche Wohnfläche ist Maßstab.
Die Vertragsparteien können auch immer einvernehmlich eine Mieterhöhung vereinbaren. 

Ortsübliche Vergleichsmiete - Erläuterung der gesetzlichen Merkmale für Mieterhöhung

nach § 558 BGB:

  • Die Art des Wohnraums,
    also z.B. ob es sich um ein Einfamilienhaus handelt, oder eine Etagenwohnung
  • die Größe des Wohnraums,
    wobei nicht die gleiche Quadratmeterzahl verlangt wird, sondern es kommt meist auf die Einordnung in verschiedene Größenklassen an
  • die Ausstattung des Wohnraums,
    also z.B. ob die Wohnung eine Sammelheizung hat, ein Bad, Parkettboden
  • die Beschaffenheit,
    dazu gehört z.B. der Instandhaltungszustand, auch die energetische Qualität
  • die Lage des Wohnraums,
    z.B. ob die Wohnung in der Innenstadt liegt oder im Außenbereich, in einem Wohngebiet oder neben einem Gewerbegebiet
Hinweis


Das Gesetz nennt nicht ausdrücklich das Baualter der Wohnung, es ist aber anerkannt, dass dieses für die Vergleichbarkeit eine große Rolle spielen kann.

Man versucht das dann über die "Art des Wohnraums" oder auch die "Ausstattung" oder "Beschaffenheit" zu erfassen:
Ortsübliche Vergleichsmiete - Baualter des Hauses

Ortsübliche Vergleichsmiete, Mieterhöhung - Wohnungen werden über Merkmale vergleichbar

Wenn Wohnungen nach diesen Kriterien vergleichbar sind, können die gezahlten Mieten für solche Wohnungen zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete herangezogen werden. Maßgeblich sind aber nur die Mieten, die in den letzten vier Jahren vereinbart oder geändert worden sind.

Die angegebenen Merkmale sind sowohl für die Einordnung

(Auch bei einer nerkannten Mietdatenbank, was äußerst selten ist.)

Nicht vergleichbare Wohnungen können nicht für eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete herangezogen werden


Redaktion


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