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Fremder Namen an Briefkasten, Tür, Klingel der Mietwohnung 

Nur Mieter und Personen, die gegenüber dem Vermieter zum Gebrauch der Wohnung berechtigt sind, dürfen auf dem Namensschild am Briefkasten, an der Wohnungstür, auf der Klingel stehen.

Fremder Namen an der Wohnungstür, Klingel - was als Mieter beachten?

Sind an der Wohnungstür, am Briefkasten oder an der Klingel fremde Personen aufgeführt, die nicht zum Gebrauch der Wohnung berechtigt sind, so widerspricht dies der vertragsgemäßen Nutzung der Wohnung durch den Mieter.

Hinweis


Untermieter dürfen grundsätzlich nur namentlich aufgeführt sein, wenn der Vermieter eine Erlaubnis für die Untervermietung erteilt hat.
Auch wenn ein Untermieter lange Zeit namentlich auf dem Briefkasten steht, so entsteht daraus keine Untermieterlaubnis des Vermieters.

Post für Freund, Bekannten bekommen, in Empfang nehmen - fremder Name am Briefkasten

Soll bei längerer Abwesenheit eines Freundes / einer Freundin die Post an Sie gesandt werden, dann sollten diese Briefe am besten als "c/o", mit der Angabe Ihres eigenen Namens, adressiert werden.

  • Ist das nicht möglich bzw. zu kompliziert, dann empfiehlt es sich, den Vermieter zu informieren, dass Sie Post für eine Person empfangen müssen, die aber nicht in Ihrer Wohnung wohnt.
    Teilen Sie dazu dann auch mit, dass dies z.B. für 3 Monate der Fall sein soll.
  • Hierzu empfiehlt es sich ggf., dass die Postzustellung von der Wohnanschrift des Freundes, der Freundin über einen Nachsendeantrag umgeleitet, die Post Ihnen zugestellt wird.

Mitglieder des gemeinsamen Haushalts auf dem Namensschild an Briefkasten, Tür, Klingel

Der Mieter kann ohne Erlaubnis des Vermieters bestimmte Personen in seinen Haushalt aufnehmen und Namensschilder anbringen für: 

Hinweis

Geschwister und Enkel gehören grundsätzlich nicht zum Kreis der nahen Familienangehörigen. Für die Aufnahme in die Wohnung und Anbringung von Namensschildern muss eine Erlaubnis des Vermieters vorliegen.

Lebensgefährten - Namen des Freundes, der Freundin an Briefkasten, Tür, Klingel

Nichteheliche Lebenspartner des Mieters: Dem Mieter steht eine Erlaubnis des Vermieters zu, wenn dieser mit dem Freund, der Freundin zusammenziehen möchte. Der Vermieter muss hierzu aber um Erlaubnis gefragt werden, auch wenn er in der Regel die Erlaubnis erteilen muss.

Vermieter muss über die Aufnahme von Personen in die Wohnung informiert werden

Es besteht immer die Pflicht zur Information des Vermieters darüber, wen der Mieter in seinen Haushalt aufgenommen hat (auch für nahe Familienangehörige) bzw. aufnehmen will.

Für nicht besonders berechtigte Personen muss der Vermieter immer um Erlaubnis gefragt werden.



Redaktion


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