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Gewerbezuschlag - teilgewerbliche Nutzung einer Mietwohnung

Wurde im Mietvertrag vereinbart, dass der Mieter die Wohnung teilgewerblich nutzen darf, und soll dafür zusätzlich zur Miete ein Zuschlag zu zahlen sein, dann spricht man von einem Gewerbezuschlag. 

Vermieter kann für die gewerbliche Tätigkeit des Mieters einen Zuschlag zur Miete verlangen

Wenn dieser Zuschlag nicht sittenwidrig hoch ist, ist eine solche Vereinbarung zulässig.

Der Zuschlag ist ein Entgelt dafür, dass der Wohnraum nicht nur zum Wohnen, sondern auch zum Ausüben beruflicher Tätigkeit genutzt werden darf (ohne dass der Vermieter außer dieser Erlaubnis noch irgendwelche Gegenleistungen erbringt).

Mieter sollten versuchen auszuhandeln, dass eine teilgewerbliche Nutzung ohne Zuschlag erlaubt wird: Mietwohnung teilgewerblich nutzen - Erlaubnis für Mieter

Ist dies nicht möglich, dann versuchen Sie wenigstens zu vereinbaren, dass der Zuschlag entfällt, wenn die gewerbliche Tätigkeit beendet wird.

Bleibt der Gewerbezuschlag, wenn die berufliche Tätigkeit in der Mietwohnung beendet wird?

Zu beachten ist: Wird die gewerbliche Tätigkeit seitens des Mieters in der Wohnung eingestellt, dann bleibt der Zuschlag trotzdem Bestandteil der zu zahlenden Miete, 

  • es sei denn, der Vermieter verzichtet bereits bei Abschluss des Mietvertrags für diesen Fall auf den Gewerbezuschlag
  • oder in einer  späteren Vereinbarung auf die erhöhte Miete durch einen Gewerbezuschlag.
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