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Was ist eine Bruttowarmmiete - Bruttowarmmietvertrag zulässig?

Eine Bruttowarmmiete ist vereinbart, wenn im Mietvertrag ein einheitlicher Betrag für die Wohnkosten steht, mit dem alles abgegolten sein soll, auch die Zentralheizungskosten.

Vereinbarung einer Bruttowarmmiete ist in der Regel unzulässig - Ausnahmen bestehen

  • Eine solche Miete ist nach der Heizkostenverordnung grundsätzlich unzulässig, weil die Heizkosten gesondert ausgewiesen werden müssen, um verbrauchsabhängig abgerechnet zu werden. 

Bruttowarmmietvertrag - Es gibt nur wenige Ausnahmen für eine Bruttowarmmiete

Diese sind im Einzelnen in der Heizkostenverordnung festgelegt, z.B.

  • für Zimmervermietung,
  • Zimmer in Alters- und Pflegeheimen,
  • Studentenheimen, Lehrlingsheimen.
Hinweis


In Ausnahmefällen kann auch eine Pauschale als Betriebskosten für Heizkosten und/oder Warmwasserkosten vereinbart werden: 
Heizkostenpauschale für Mietwohnung nur ausnahmsweise zulässig 

    Dies findet sich auch oft bei Untermietverträgen: 
    Untermietvertrag - Betriebskosten, Heizkosten und Warmwasser 

    Vereinbarung einer Bruttowarmmiete im Zweifamilienhaus

    Ausnahmsweise ist es möglich, dass Vermieter und Mieter vereinbaren, dass die Heizkostenverordnung in einem Zweifamilienhaus nicht zur Anwendung kommt, keine verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizkosten erfolgt.

    • Die Kostenverteilung wird dann einvernehmlich zwischen Mieter und Vermieter geregelt. 
    • Vorraussetzung ist: Das Haus hat nicht mehr als zwei Wohnungen hat und der Vermieter wohnt selbst in einer dieser Wohnungen. 




    Hinweis

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