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Inklusivmiete - Erklärung des Begriffes

Der Begriff der Inklusivmiete im Mietrecht.

Wenn im Mietvertrag steht: 

Die Miete für die Wohnung beträgt 500,00 €, und keine weiteren Zahlungspflichten vereinbart sind, dann ist das eine Inklusivmiete: 

  • Alle Kosten für die Wohnung sind in der Miete in Höhe von 500,00 € enthalten.
Mit der nachfolgenden Ausnahme ist es möglich, eine Inklusivmiete zu vereinbaren.

Inklusivmiete darf die Heizkosten normalerweise nicht enthalten

Ausnahme: Wenn die Wohnung eine Zentralheizung hat, der Vermieter also die Beheizung besorgt, dürfen die Heizkosten nicht in der Inklusivmiete enthalten sein. Eine solche Inklusivmiete ist nach der Heizkostenverordnung in aller Regel unzulässig, die Heizkosten müssen gesondert ausgewiesen sein und verbrauchsabhängig abgerechnet werden.

Wenn alle anderen Betriebskosten in der Miete enthalten sein sollen, liegt eine sogenannte Teil-Inklusivmiete vor, die identisch ist mit der Bruttokaltmiete.

Echte Inklusivmieten, also mit Einschluss der Kosten für Heizung und Warmwasser, kommen vor allem bei Zimmervermietung, Ferienwohnungen oder bei Wohngemeinschaften vor, im Übrigen sind sie ungebräuchlich.


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