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Betriebskosten - Was ist ein Umlageschlüssel, Verteilerschlüssel?

Durch den Verteilerschlüssel (auch Umlageschlüssel genannt) wird festgelegt, wie Betriebskosten des Hauses auf die einzelne Wohnung umgelegt werden.

  • Der Umlageschlüssel für die einzelnen Betriebskostenarten muss aus der Betriebskostenabrechnung hervorgehen.

Umlageschlüssel, Verteilerschlüssel - in der Betriebskostenabrechnung der Wohnung anzugeben

Zu den formellen Voraussetzungen für eine richtige Betriebskostenabrechnung gehört also, dass der Vermieter den Verteilerschlüssel benennt.

Wenn Sie nach Ihrem Mietvertrag Betriebskosten zu tragen haben und dafür Vorauszahlungen leisten, muss der Vermieter über die angefallenen Kosten und deren Verteilung auf die Mieter abrechnen.

Häufiger Verteilerschlüssel - Kosten werden nach der Wohnfläche der Wohnung verteilt

Üblicherweise werden die Kosten nach Fläche verteilt.

Beispiel

Im Abrechnungszeitraum sind z.B. Müllabfuhrkosten von € 4.560, 81 angefallen. 

Der Verteilerschlüssel (auch Umlageschlüssel genannt) regelt dann, welchen Teil hiervon der einzelne Mieter für seine Wohnung tragen muss.

Umlageschlüssel - welche Verteilerschlüssel für Betriebskosten sind möglich?

Umlageschlüssel Miteigentumsanteile - Betriebskostenabrechnung des Verwalters, Vermieters

  • Auch eine Umlage der Betriebskosten nach Miteigentumsanteilen (häufige Abkürzung MEA) ist möglich.
    Hier sollten Mieter Besonderheiten beachten, da Vermieter unzulässig Kosten des Gemeinschaftseigentums als Betriebskosten weiterberechnen und die Miteigentumsanteile können eine falsche Wohnfläche für die Wohnung ergeben.
    Betriebskosten - Umlage nach Miteigentumsanteilen - Berechnung 

Verteilerschlüssel für Betriebskosten sind nicht für alle Mieter gerecht

Je nach Anwendung eines möglichen Verteilerschlüssels führt dies rechnerisch zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Hierdurch kann es zu Nachteilen für Mieter kommen.


Redaktion


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