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Als Mieter eine Betriebskostenpauschale vereinbart?

Dass eine Betriebskostenpauschale vereinbart ist, steht oft nicht ausd├╝cklich im Mietvertrag oder einer sp├Ąteren Vereinbarung.

Betriebskostenpauschale - fester Betrag, ├╝ber den nicht abgerechnet werden soll

Nur selten steht in einem Mietvertrag -  oder einer sp├Ąteren Vereinbarung - ausdr├╝cklich, dass eine Betriebskostenpauschale vereinbart ist. Vielmehr ergibt sich das meistens daraus, dass ein fester monatlicher Zahlbetrag f├╝r Betriebskosten genannt ist, und dort weder die Begriffe ÔÇ×VorschussÔÇť oder ÔÇ×VorauszahlungÔÇť auftauchen, noch an anderer Stelle festgelegt ist, dass f├╝r Mieter ├╝ber die (kalten) Betriebskosten abgerechnet wird.

Hei├čt es z.B. im Mietvertrag:

"Die monatliche Miete betr├Ągt 400,00 ÔéČ. Der Mieter zahlt weiter die Kosten der Zentralbeheizung sowie f├╝r s├Ąmtliche ansonsten anfallenden Betriebskosten 100,00 ÔéČ monatlich",

dann sind die 100,00 ÔéČ eine Betriebskostenpauschale.

  • ├ťber die Pauschale wird nicht abgerechnet, der Mieter bekommt keine Gutschrift, wenn er weniger verbraucht hat, muss aber auch keine Nachzahlung erbringen, wenn er mehr Kosten verursacht hat, als die Pauschale abdeckt.

Betriebskostenpauschale kann ge├Ąndert werden

Erh├Âhen sich insgesamt die Betriebskosten, dann kann der Vermieter auch die Pauschale anheben.

Sinken hingegen die Betriebskosten in der Summe ab, dann muss der Vermieter von sich aus die Pauschale senken.

  • Das machen Vermieter oft nicht einfach so. Haben Sie Hinweise, dass die pauschale f├╝r die Betriebskosten zu hoch sind, dann k├Ânnen Sie vom Vermieter Auskunft ├╝ber die Kosten verlangen.
Hinweis

Wichtig ist hier die Abgrenzung zur Betriebskostenvorauszahlung:

├ťber eine Vorauszahlung muss j├Ąhrlich abgerechnet werden, selbst wenn sich die Betriebskosten gar nicht ge├Ąndert h├Ątten, was in aller Regel aber kaum der Fall ist.



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