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Wirtschaftlichkeitsgebot bei Hausmeisterkosten - Betriebskosten

Auch bei den Hausmeisterkosten, wenn der Vermieter sie laut Mietvertrag bei den Mietern als Betriebskosten abrechnen kann, gilt das Wirtschaftlichkeitsgebot. Der Vermieter darf also keine Kosten ansetzen, die er nicht verursachen würde, wenn er selbst die Betriebskosten zahlen müsste.

Hausmeisterkosten sollen der ortssüblichen Bezahlung, Vergütung entsprechen

Das bedeutet beim Hausmeister, dass nur die ortsübliche Vergütung (die regional unterschiedlich ist) für einen Hausmeister angesetzt werden kann. Dabei muss der Vermieter nicht den billigsten Hausmeister beschäftigen, wenn er gute Gründe dafür hat. Er kann z.B. einen besonders zuverlässigen Hausmeister, den er seit langem beschäftigt, weiter einsetzen.

Zu den Kosten für einen angestellten Hauswart gehören auch die Lohnsteuer- und Sozialbeiträge.

  • Ist der Hausmeister für mehrere Häuser zuständig, müssen die Ausgaben für ihn auf die beteiligten Gebäude aufgeteilt werden.

Erledigt der Hausmeister auch Arbeiten, die unter andere abgerechnete Betriebskostenpositionen fallen (z.B. Gartenpflege, Hausreinigung), dann können keine zusätzlichen Betriebskosten für diese Arbeiten abgerechnet werden. Welche Aufgaben der Hauswart erledigt, können Mieter bei der Einsicht in die Betriebskostenbelege feststellen, weil dazu auch der Hausmeistervertrag gehört.


Redaktion


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