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Mieterhöhung - ist die Zahlung der höheren Miete die Zustimmung?

Wenn der Vermieter Ihre Zustimmung zu einer Mieterhöhung verlangt ("Ich bitte Sie der Mieterhöhung schriftlich zuzustimmen"), so kommt eigentlich eine entsprechende Vertragsänderung nur dadurch zustande, dass Sie entweder der Erhöhung zustimmen, oder von einem Gericht zur Zustimmung verurteilt werden.

Ab wann erhöht sich die Miete, wenn der Vermieter eine Mieterhöhung will?

Die Miete erhöht sich von dem im Gesetz bestimmten Zeitpunkt an - wenn die Parteien nichts anderes vereinbaren: Mieterhöhung - Ab wann erhöht sich die Miete? 

Höhere Miete bezahlen - Zustimmung des Mieters durch Zahlung der Mieterhöhung?

Wenn Sie den Erhöhungsbetrag kommentarlos von diesem Zeitpunkt an bezahlen, aber keine ausdrückliche Zustimmungserklärung abgeben, dann kann der Vermieter dennoch eine Zustimmungsklage erheben, deren Kosten Sie letztlich tragen müssen.

Bei längerer Zahlung des Betrages wird der Mieter manchmal von den Gerichten auch so behandelt, als habe er zugestimmt ("konkludente Zustimmung"): 
Zustimmung zur Mieterhöhung durch Zahlung? 

Zustimmungsklage - Verurteilung zur Nachzahlung der Mieterhöhung

Wenn die Rechtmäßigkeit der Mieterhöhung durch das Gericht festgestellt wird, dann schulden Sie auch die Nachzahlung ggf. aufgelaufener Beträge.

Das Gesetz gibt aber dem Mieter eine Nachzahlungsfrist: 
Nachzahlung Mieterhöhung - Gericht verurteilt zur Zustimmung, Frist 

Eine Kündigung wegen Mietrückstandes ist in diesem Falle frühestens nach zwei Monaten möglich, wenn der Fehlbetrag auch dann noch nicht bezahlt ist.

  • Achtung: Eine Kündigung wegen anderweitiger Mietrückstände ist durch diese Sonderregelung nicht ausgeschlossen.


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