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Betriebskostenabrechnung - Belegeinsicht für Widerspruch 

Wenn Sie Einwände (Widerspruch) gegen die Betriebskostenabrechnung erheben wollen, ist eine Belegeinsicht sinnvoll. 

Hierzu ist ein Termin zu vereinbaren, bei dem Sie die Belege beim Vermieter oder der Verwaltung anschauen.

Hinweis

Bei einem Widerspruch nur pauschal zu schreiben: "Ich widerspreche der Abrechnung, das kommt mir alles viel zu teuer vor", genügt nicht. 

Viele konkrete Einwendungen können auch erst dann erhoben werden, wenn die Belege eingesehen worden sind, weil man erst dann sieht, ob z.B. Kosten der Gartenpflege angesetzt sind, obwohl sie nach dem Hauswartdienstvertrag nicht umlegbar sind.

Betriebskostenabrechnung widersprechen - Gerichte wollen, dass Mieter die Belege prüfen

Viele Gerichte stehen sogar auf dem Standpunkt, wenn der Mieter die Belege nicht eingesehen habe, könne er gar nichts gegen die Abrechnung einwenden. 

Nur konkrete Einwendungen gegen einzelne Kostenpositionen seien wirksam, und dafür müsse man eben die Kostenbelege gesehen haben. 

Das ist in dieser Allgemeinheit zwar falsch, bedeutet aber natürlich, dass man auf der sicheren Seite ist, wenn man rechtzeitig innerhalb der Einwendungsfrist die Belege eingesehen hat.

Wer konkrete Einwendungen gegen die Betriebskostenabrechnung vorbringt, macht es richtig

Manche Gerichte sehen das differenzierter: Der Mieter müsse zwar konkrete Beanstandungen erheben, es könnten aber durchaus auch wirksam Einwände geäußert werden, wenn die sich schon aus der Abrechnung selbst oder aus dem Vergleich mit der Vorjahresabrechnung ergeben. 

Wie gesagt: Verlassen kann man sich darauf nicht!

Hinweis


Sinnvoll ist auch, Fotokopien von den Belegen zu verlangen, die wichtig sein können, oder diese Seiten selbst zu fotografieren: Betriebskosten, Unterlagen prüfen - Einsicht in Belege, Fotos, Notizen 


Redaktion


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