Anzeige
Anzeige
Anzeige

                                  Mieterhöhung nach Modernisierung - Umfrage zur geplanten Gesetzesänderung: Abstimmung hier  

Logo

Betriebskostenabrechnung - Belegeinsicht für Widerspruch 

Wenn Sie Einwände (Widerspruch) gegen die Betriebskostenabrechnung erheben wollen, ist eine Belegeinsicht sinnvoll. 

Hierzu ist ein Termin zu vereinbaren, bei dem Sie die Belege beim Vermieter oder der Verwaltung anschauen.

Hinweis

Einfach nur pauschal zu schreiben: "Ich widerspreche der Abrechnung, das kommt mir alles viel zu teuer vor", genügt nicht. 

Viele konkrete Einwendungen können auch erst dann erhoben werden, wenn die Belege eingesehen worden sind, weil man erst dann sieht, ob z.B. Kosten der Gartenpflege angesetzt sind, obwohl sie nach dem Hauswartdienstvertrag nicht umlegbar sind.

Betriebskostenabrechnung widersprechen - Gerichte wollen, dass Mieter die Belege prüfen

Viele Gerichte stehen auf dem Standpunkt, wenn der Mieter die Belege nicht eingesehen habe, könne er gar nichts gegen die Abrechnung einwenden. 

Nur konkrete Einwendungen gegen einzelne Kostenpositionen seien wirksam, und dafür müsse man eben die Kostenbelege gesehen haben. Das ist in dieser Allgemeinheit falsch, bedeutet aber natürlich, dass man auf der sicheren Seite ist, wenn man rechtzeitig innerhalb der Einwendungsfrist die Belege eingesehen hat.

  • Manche Gerichte sehen das differenzierter: Der Mieter müsse schon konkrete Beanstandungen erheben, es könnten aber durchaus auch wirksam Einwände geäußert werden, die sich schon aus der Abrechnung selbst oder aus dem Vergleich mit der Vorjahresabrechnung ergeben. Wie gesagt: Verlassen kann man sich darauf nicht!

Hinweis

Sinnvoll ist auch, Fotokopien von den Belegen zu verlangen, die wichtig sein können, oder diese Seiten selbst zu fotografieren.

Tipp


Hier finden Sie einen Musterbrief: Betriebskostenabrechnung widersprechen


Redaktion

Hinweis

Durch Klick auf einen Tag erhalten Sie Inhalte zum Stichwort: