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Legionellen im Trinkwasser eines Mietshauses

Legionellen im Trinkwasser eines Mietshauses stellen einen erheblichen Mangel dar. Von Legionellen geht eine akute Gesundheitsgefährdung aus. Bei einer Infektion mit der durch diese Bakterien ausgelösten Legionärskrankheit besteht Lebensgefahr -  die Krankheit kann tödlich verlaufen. Schon beim Duschen ist eine Infektionsgefahr gegeben, wenn zerstäubtes, mit den Bakterien verunreinigtes Wasser eingeatmet wird.

  • Wurde bei der gesetzlichen Untersuchung des Trinkwassers festgestellt, dass dieses mit den Bakterien verunreinigt ist, dann kann von einer erheblichen Einschränkung der Wohnqualität ausgegangen werden. 
  • Hinsichtlich der Höhe einer Mietminderung sollten Sie sich beraten lassen. Das Amtsgericht Dresden hat in einem Fall (Az. 148 C 5353/13) z.B. 25 Prozent für zulässig erachtet.

Vermieter muss Maßnahmen treffen, damit keine Legionellen entstehen

Der Vermieter muss Maßnahmen treffen, damit die Legionellenbildung wirksam verhindert wird. 

  • Der Einbau eines Filters ist nicht ausreichend, weil hierdurch die Legionellenzahl nur vermindert, die Legionellenbelastung aber nicht beendet wird. 
Somit besteht die Gefahr einer Infektion weiterhin. Allein die bei nachgewiesener Legionellenbelastung bestehende Gefahr, dass eine Gesundheitsgefährdung besteht, kann zu einer Mietminderung berechtigen. 

Hinweis

Die Kontrolle des Trinkwassers ist für Vermieter Pflicht, wenn ein zentraler Warmwasserspeicher oder Durchlauferhitzer mehr als 400 Liter für die Versorgung eines Hauses mit Trinkwasser bereit hält. Solche Anlagen sind alle drei Jahre auf Legionellen zu untersuchen.


Redaktion

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