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Mietpreisbremse - Miete zurückbekommen, Mietsenkung verlangen

Wenn ein Verstoß gegen die Mietpreisbremse festgestellt wird, können Sie die schon gezahlte überhöhte Miete zurückfordern und zurückbekommen, eine Mietsenkung für die Zukunft verlangen.

Wenn für Ihr Gebiet die sogenannte Mietpreisbremse gilt, und Ihr Mietvertrag nach Beginn der Mietpreisbremse in Ihrem Gebiet abgeschlossen wurde, dann darf grundsätzlich die im Vertrag vereinbarte Miete nicht höher liegen als 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Das gleiche gilt bei einer Staffelmiete für die jeweils erreichte Miete.

Verstoß gegen die Mietpreisbremse - Rückforderung zu viel gezahlter Miete und Mietsenkung

Verstößt der Mietvertrag gegen diese Regelung für die Miethöhe, dann haben Sie als Mieter den Anspruch, dass

  • überzahlte Miete zurückgezahlt wird
  • für die Zukunft die Miete auf das zulässige Maß gesenkt wird.

Sie können den überzahlten Betrag berechnen und vom Vermieter die Rückzahlung verlangen (lesen Sie dazu: Mietpreisbremse - qualifizierte Rüge des Mieters), und Sie können von ihm verlangen, dass er die ursprünglich vereinbarte Miethöhe für die Zukunft ändert.

Weigert sich der Vermieter, dann können Sie Klage erheben auf Rückzahlung des Betrages und die Feststellung, dass die Miete nicht höher ist als der zulässige Betrag.

Mietpreisbremse durchsetzen - es gibt viele Voraussetzungen und Ausnahmen

Unbedingt sollten Sie sich vorher fachkundig beraten lassen, denn das Gesetz nennt viele Voraussetzungen und Ausnahmen:

Hinweis


Sollte der Vermieter aus anderen Gründen Ihrer Forderung widersprechen, weil er meint, deswegen könne die Mietpreisbremse nicht angewandt werden, so lassen Sie sich hierzu rechtlich beraten.

 


Redaktion


Hinweis

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