Inhalt schriftlicher Mietvertrag

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Inhalt schriftlicher Mietvertrag

Inhalt schriftlicher Mietvertrag: Was muss mindestens festgehalten werden?

  • Welche Wohnung bzw. welche Räume werden vermietet? Dies soll so genau bezeichnet werden, dass man den Mietgegenstand eindeutig identifizieren kann.
  • Wer ist Vermieter der Wohnung bzw. der Räume?
    Achtung: Wer sich in einem Vertrag als Vermieter bezeichnet, muss nicht unbedingt Eigentümer des Grundstücks oder der Wohnung sein. Wenn eine Verwaltung für den Vermieter den Vertrag abschließt, ist um so wichtiger, dass genau erkennbar ist, wer der eigentliche Vermieter ist.
  • Wer soll Mieter sein? Normalerweise werde alle Personen, die Vertragspartner werden sollen, am Anfang des Vertrages mit Vornamen und Familiennamen angegeben. Normalerweise müssen auch alle diese Personen am Ende des Mietvertrages unterschreiben.
  • Welche Gegenleistung soll von dem Mieter bzw. von den Mietern an den Vermieter gegeben werden?
    In der Regel wird hier eine monatliche Miete, also ein monatlicher Zahlbetrag eingetragen, und es sollte die Mietzusammensetzung klar erkennbar sein.
  • Der Mietvertrag muss von der Vermieterseite (allen Vermietern oder bevollmächtigten Vertretern) und der Mieterseite (allen Mietern) unterschrieben werden

Was kann noch im schriftlichen Mietvertrag vereinbart sein?

Über diesen Mindestinhalt hinausgehend werden meist weitere Vertragsinhalte schriftlich vereinbart, insbesondere genauere Angaben zum Mietgegenstand, über die Dauer des Mietvertrages, über den Zweck der Vermietung, etwaige Nebenleistungen, die von Vermieterseite oder von Mieterseite erbracht werden soll, über Nebenkosten und ob und wie sie abgerechnet werden sollen.

Der Vermieter legt einen vorgedruckten Mietvertrag vor

Meist handelt es sich um einen von Vermieterseite vorgelegten Formularvertrag, in dem viele Punkte bereits vorgedruckt sind. 

  • Das bedeutet nicht unbedingt, dass die Vermieterseite darüber nicht mit sich reden lässt (z.B. ist in vielen Formularverträgen die Untervermietung verboten, das kann aber durchaus abgeändert werden). 

Formularklauseln sind grundsätzlich wirksam, nur in besonderen Fällen werden sie von der Rechtsprechung als unwirksam angesehen. Sie sollten daher, wenn Sie mit dem Inhalt des Vertrages nicht einverstanden sind, versuchen, eine bessere Regelung im Verhandlungswege zu erreichen.

Hinweis

Am besten ist es, wenn Sie den von der Vermieterseite vorgeschlagenen schriftlichen Vertrag mitnehmen können. Dann können Sie die Vertragsbestimmungen in Ruhe prüfen. Sie sollten vor der Vertragsunterzeichnung fachkundigen Rat in Anspruch nehmen.
Wenn Sie den Mietvertrag noch nicht unterschrieben haben, können Ihnen unsere Hinweise "Vor dem Vertrag" helfen.

Tipp

Wie kann ein Mietvertrag sonst noch zustande kommen


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