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Eigenbedarfskündigung für Haushaltsangehörige des Vermieters

Eine  Kündigung wegen Eigenbedarfs kann der Vermieter nicht nur für sich persönlich, sondern auch zugunsten von anderen Personen aussprechen. 

Eigenbedarf für Familienangehörige und Haushaltsangehörige

Eine Eigenbedarfskündigung kann nur ausgesprochen werden, wenn die Person, die in die gekündigte Wohnung einziehen soll, entweder ein Familienangehöriger des Vermieters ist oder ein Haushaltsangehöriger.

Kündigung wegen Eigenbedarfs für Haushaltsangehörigen - Verwandtschaft nicht erforderlich

Ein Haushaltsangehöriger, für den der Vermieter Eigenbedarf geltend machen kann, muss nicht mit ihm verwandt sein. Es genügt, wenn die Person auf Dauer, also schon länger und nicht nur vorübergehend,  im Haushalt des Vermieters lebt und mit dem Vermieter eine Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft führt.

Eigenbedarf - Auch der Partner, die Partnerin gehört zum Kreis der Haushaltsangehörigen

Der typische Fall eines solchen Haushaltsangehörigen ist der/die nichteheliche Lebenspartner/in. 

Wollen sich der Vermieter und Lebenspartner/in, die dauerhaft zusammen gelebt und gewirtschaftet haben, sich trennen, kann der Vermieter zugunsten des bisherigen Partners / der bisherigen Partnerin den Mietvertrag für eine ihm gehörende Wohnung kündigen.

  • Auch für ein erwachsenes Kind des Partners / der Partnerin, falls es dauerhaft mit im Haushalt des Vermieters gewohnt hat und mit umziehen soll, kann eine Eigenbedarfskündigung ausgesprochen werden. 

Hinweis


Kommt es wegen einer solchen Eigenbedarfskündigung zu Gunsten von Haushaltsangehörigen zum Rechtsstreit, muss der Vermieter dem Gericht beweisen, dass es sich um Mitglieder / Mitbewohner seines Haushalts handelt. 



Redaktion


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