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Miethöhe - Vermieter kann manchmal Zuschlag zur Miete verlangen

Als Miete bezeichnet man die gesamte Gegenleistung, die der Wohnungsmieter dafür erbringt, dass er die Wohnung zu diesem Zweck, also zum Wohnen benutzen darf. Diese Miete kann mit der ortsüblichen Vergleichsmiete z.B. im Mietspiegel verglichen werden.

Miethöhe - In welchen Fällen können Vermieter einen Zuschlag zur Miete verlangen?

  • Zuschläge sollen eine Gegenleistung dafür bieten, dass Mieter Vorteile im Rahmen der Nutzung ihrer Mietwohnung erhalten.

Gebräuchlich ist ein Untermietzuschlag, der dafür erhoben wird, dass der Mieter einen oder mehrere Untermieter aufnehmen darf.

Ein Möblierungszuschlag kann dafür erhoben werden, dass die Wohnung oder der vermietete Raum vom Vermieter mit Möbeln ausgestattet wird.

Der Gewerbezuschlag soll die Gegenleistung dafür sein, dass der Mieter seine Wohnung auch zu anderen Zwecken als dem bloßen Wohnen nutzen darf.

Ein Stellplatzzuschlag kann verlangt werden, wenn im Mietvertrag ein Stellplatz für einen PKW oder ein Motorrad mitvermietet wird.

Modernisierungszuschlag wird Teil der Grundmiete

Auch die Umlage von Modernisierungskosten wird gern „Modernisierungszuschlag" genannt. Es handelt sich hier aber um eine Mieterhöhung. Ist die Modernisierungsumlage einmal der Miete "zugeschlagen", dann wird sie Teil der Grundmiete.

Zuschlag für Renovierungspflicht - Vermieter hat die Pflicht Schönheitsreparaturen zu machen

Ein sogenannter Schönheitsreparaturzuschlag ist ein Hinweis auf die Kalkulation der Miete und hat keinen Einfluss auf die ortsübliche Vergleichsmiete, weder bei der Mieterhöhung noch im Falle einer geltenden Mietpreisbremse.

Im preisgebundenen Wohnraum haben Zuschläge eine etwas andere Bedeutung.



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