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Gemeinsamer Mietvertrag - Ein Mieter stört Hausfrieden, Kündigung

Wenn von mehreren Mietern, Bewohnern einer Wohnung (nur) einer intensiv den Hausfrieden stört, kann das zur Kündigung des Mietvertrags insgesamt führen.

Gemeinsamer Mietvertrag - gemeinsame Pflichten für mehrere Mieter

Haben mehrere Mieter gemeinsam einen Mietvertrag abgeschlossen, dann haben alle gemeinsam die Pflicht, den Mietvertrag zu erfüllen. Jeder einzelne Mieter muss dafür einstehen.

Das heißt: Gegenüber dem Vermieter hat jede(r) von ihnen vor allem

  • die Verpflichtung, dass die volle Miete gezahlt wird,
  • auch die Pflicht, Haus und Wohnung nicht zu beschädigen,
  • sich gegenüber den anderen Hausbewohnern rücksichtsvoll zu verhalten.

Störung des Hausfriedens kann zur Kündigung des Mietvertrags führen

Massive Störungen des Hausfriedens können dazu führen, dass der Vermieter den Mietvertrag kündigt, und zwar gegenüber allen Mietern gemeinschaftlich. Der Vermieter kann eine ordentliche Kündigung, oder vielleicht soage eine fristlose Kündigung schicken. 

  • Es kommt nicht darauf an, ob nur einer der Mieter stört, die anderen gar nichts dafür können.
  • Auch Störungen durch einen Untermieter können zur Kündigung führen.

Hausfriedensstörung - Abmahnung meistens erforderlich

Meistens muss der Vermieter zunächst eine Abmahnung schicken, so dass die Mieter eine Chance haben, dafür zu sorgen, dass die Störungen aufhören. 

  • Die Mieter müssen sich dann aber auch darum kümmern, dass die Störungen aufhören, künftig unterbleiben.
  • Bei Störungen durch einen Untermieter kann es für den / die Hauptmieter notwendig sein, den Untermietvertrag zu kündigen.
  • Es kann sinnvoll sein, dass derjenige Mieter, dem Störungen vorgeworfen werden, aus der Wohnung auszieht, bevor eine Kündigung folgt - allerdings können die anderen Mieter das oft nicht durchsetzen.
Hinweis

Bei solchen Konflikten sollten Sie sich frühzeitig anwaltlich beraten lassen. Es kann notwendig sein, dem Vermieter nachvollziehbar zu belegen, dass weitere Störungen nicht eintreten werden.



Redaktion


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