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Was ist eine Betriebskostenabrechnung?

Wenn Sie Betriebskostenvorauszahlungen leisten, muss Ihr Vermieter jährlich über diese Vorschüsse abrechnen.

Zweifel an Ihrer Betriebskostenabrechnung?

Lassen Sie die Abrechnung professionell prüfen!

Dabei kommt es zunächst darauf an, welche Abrechnungsperiode vereinbart ist: Es ist oft das Kalenderjahr, kann aber auch ein beliebiger anderer Jahreszeitraum sein (z.B. vom 1.5. bis 30.4.).

  • Der Vermieter muss die Abrechnungsfrist einhalten. Sie läuft ein Jahr nach Ende der Abrechnungsperiode ab.

Die Abrechnung muss formell ordnungsgemäß sein, und sie sollte natürlich auch inhaltlich richtig sein.

  • Sie haben die Möglichkeit, die Abrechnung zu prüfen, die Belege anzusehen und zu kontrollieren. Aber auch für die Mietpartei gilt eine Einwendungsfrist: Alle Einwände müssen Sie wiederum innerhalb eines Jahres ab Erhalt der Abrechnung erheben.

Wenn die Abrechnung zu dem Ergebnis kommt, dass Sie eine Nachzahlung schulden, und die Abrechnung nicht schon an groben formellen Fehlern leidet, dann kann der Vermieter grundsätzlich auch eine Erhöhung der Vorauszahlungen verlangen. Dass Sie Einwände erhoben haben, ändert hieran zunächst einmal nichts.

  • Beachten Sie bitte: Betriebskostenvorauszahlungen gehören zur „Miete“. Bleiben Sie also Betriebskostenvorauszahlungen schuldig, die der Vermieter verlangen kann, dann entsteht damit ein „Mietrückstand“, der sogar zur fristgemäßen oder fristlosen Kündigung führen kann.
Hinweis
Behalten Sie daher verlangte Betriebskostenvorauszahlungen nicht ohne vorherige sorgfältige Beratung ein!

Wenn die Betriebskostenabrechnung ein Guthaben für Sie ergibt, müssen Sie dafür sorgen, dass es auch ausgezahlt wird. Bei einem nicht ganz unerheblichen Guthaben können Sie auch die Herabsetzung der Vorauszahlungen verlangen.

 

 


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