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Hausrecht des Mieters - Was bedeutet das, gilt das immer?

Mieter haben innerhalb ihrer Wohnung das alleinige Hausrecht. Dieses Recht beinhaltet zu bestimmen, wer die Wohnung betreten und sich dort aufhalten darf.

Über das Hausrecht bestimmen Mieter, wer in die Wohnung darf

Aufgrund ihres Hausrechts können Mieter gegenüber Personen ein Hausverbot (eigentlich ein "Wohnungsverbot") aussprechen. Dies könnte der Fall sein, wenn es mit einem Mitarbeiter einer Hausverwaltung oder einem Handwerker Streit gab. Der Mieter darf diese Person aus seiner Wohnung weisen.

  • Haben der Vermieter oder Verwalter Kenntnis von dem Hausverbot gegenüber einer Person, dann müssen diese sich grundsätzlich daran halten.
Hinweis

Es wird entscheidend sein, dass Ihre Gründe für ein Hausverbot gegenüber dieser Person ausreichend waren, und dass Sie diese auch beweisen können.

Dann müssen Sie diesen Mitarbeiter künftig nicht mehr in die Wohnung lassen, auch wenn der Vermieter oder der Hausverwalter diese Person mit Aufgaben betraut, für die ein Zutritt zur Wohnung erforderlich ist.

Beim Hausrecht des Mieters gibt es Ausnahmen

In allen Fällen, in denen der Vermieter oder ein Beauftragter die Wohnung besichtigen, betreten muss (immer nur nach vorheriger Anmeldung!), greift das Hausrecht nicht. Das betrifft z.B. folgende Fälle:

  • Wenn ein Schaden besichtigt werden muss.
  • Wenn Modernisierungsmaßnahmen geplant sind.
  • Wenn Reparaturen durchgeführt werden müssen.
Hinweis


Der Besuch muss rechtzeitig und ordnungsgemäß angekündigt werden, zu vertretbaren Zeiten stattfinden.

Zum Hausrecht gehört auch, dass Mieter Besuch empfangen dürfen

Der Vermieter muss Besucher des Mieters dulden, auch wenn der Besuch einen Hund hat.

Es kann möglich sein, dass der Vermieter ein Hausverbot für Besucher ausspricht, wenn der Hausfrieden stark oder wiederholt gestört wurde, z.B. im Treppenhaus, Hof, Garten.

Hinweis


Geht eine Ruhestörung von der Wohnung aus, dann ist der Mieter verantwortlich.

Der Vermieter kann den Mieter auffordern, dass die Störungen unterbleiben, der Mieter kann deshalb abgemahnt werden, und im Wiederholungsfall droht die Kündigung des Mietvertrags.

 


Redaktion


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