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Ordentliche Kündigung Mietvertrag - als Mieter Widerspruch einlegen 

Gegen eine ordentliche Kündigung des Mietvertrags, bzw. gegen eine Eigenbedarfskündigung können Sie Widerspruch einlegen, wenn der Verlust der Wohnung für Sie eine besondere soziale Härte bedeutet.

Es sollte zunächst in jedem Fall geprüft werden, ob der Vermieter bei der Kündigung die formellen Regeln eingehalten hat, und ob die angegebenen Kündigungsgründe überhaupt vorliegen: 
Mietvertrag - Kündigungsgrund, berechtigtes Interesse des Vermieters
 

Widerspruch gegen eine Kündigung des Mietvertrags aus sozialen Gründen - Sozialklausel

Aber Sie sollten womöglich unabhängig davon dem Vermieter mitteilen, dass die Kündigung für Sie zu einer sozialen Härte führen würde - sogenannte Sozialklausel:
Soziale Härtegründe für Widerspruch gegen ordentliche Kündigung 

Wie hier im Einzelnen vorzugehen ist, finden Sie unter Kündigungswiderspruch
Soziale Härtegründe für Widerspruch gegen ordentliche Kündigung 

Weitere Hinweise:
Sozialklausel - Kündigung Mietvertrag, Widerspruch soziale Gründe 

Hinweis

Trotzdem sollten Sie sich in jedem Fall rechtlich beraten lassen, denn gerade bei Eigenbedarfskündigungen gibt es viel zu beachten und man sollte keine Fehler machen.

Mieter muss Widerspruchsfrist bei ordentlicher Kündigung des Mietvertrages beachten

Dabei muss die Widerspruchsfrist beachtet werden: 
Widerspruchsfrist - Härtegründe bei ordentlicher Kündigung mitteilen 

Hinweis


Wenn in dem Kündigungsschreiben des Vermieters schon auf die Möglichkeit hingewiesen ist, dass Sie Widerspruch aus sozialen Gründen einlegen können, dann muss Ihr Widerspruch spätestens zwei Monate vor Ende der Kündigungsfrist beim Vermieter eingehen.

  • Wenn der Vermieter weder in der Kündigung noch rechtzeitig danach auf das Widerspruchsrecht hingewiesen hat, können Sie Ihre sozialen Härtegründe noch im ersten Gerichtstermin im Räumungsprozess vorbringen.




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