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Zwangsversteigerung - Kündigung des Mietvertrags

Nach einer Zwangsversteigerung kann der neue Eigentümer den Mietvertrag kündigen. Mieter haben aber vollen Kündigungsschutz gegenüber der Kündigung.

Es kann dazu kommen, dass die Eigentumswohnung, die Sie gemietet haben, oder das Grundstück, auf dem Sie eine Wohnung gemietet haben, zwangsversteigert wird. Dann geht mit dem Zuschlag, also dem Versteigerungstermin, das Eigentum auf den Erwerber (den sogenannten Ersteher) über.
Zwangsversteigerung - was ist mit dem Mietvertrag?

Kündigung des Mietvertrags nach Zwangsversteigerung

Der neue Eigentümer hat ein außerordentliches Kündigungsrecht, er kann den Mietvertrag kündigen.

Hinweis

  Das gilt möglicherweise auch dann, wenn ein Zeitmietvertrag geschlossen wurde, oder wenn der Vermieter für bestimmte Zeit auf eine Kündigung verzichtet hatte.

Der Erwerber kann sich aber nicht - wie das oft geschieht - einfach darauf berufen, dass er die Immobilie durch Zwangsversteigerung erworben hat.

Ausübungsfrist: Der Erwerber muss umgehend nach der Zwangsversteigerung kündigen

Das Gesetz gibt das außerordentliche Kündigungsrecht nur für den nächsten zulässigen Termin.

Kündigt der Erwerber also nicht sofort, dann ist sein außerordentliches Kündigungsrecht verfallen, ihm bleiben dann nur die ganz normalen Kündigungsrechte.



Redaktion


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