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Mietspiegel - Miethöhe für neuen Mietvertrag, bei Neuvermietung

In vielen Gemeinden und Städten gibt es einen Mietspiegel, in dem die ortsübliche Vergleichsmiete erfasst wird.

Neuvermietung - Miethöhe für neue Mietverträge, wenn es einen Mietspiegel gibt

Bei der Neuvermietung ist der Vermieter hingegen nicht immer an die ortsübliche Vergleichsmiete und den Mietspiegel gebunden, es sei denn, es handelt sich um ein Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt, wo die Mietpreisbremse gilt.

Tipp

Mietpreisbremse - Miete zurückbekommen, Mietsenkung verlangen

Und es gibt weitere gesetzliche Regelungen, die bei deutlicher Überschreitung der ortsüblichen Miete zu Konsequenzen für den Vermieter und zu Rückforderungsansprüchen der Mieter führen können:

Wirtschaftsstrafgesetz - Miete nicht höher als 20 Prozent über ortsüblicher Miete

Wenn die Mietpreisbremse nicht gilt: Die Miete darf maximal 20% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, sonst liegt eine Mietüberhöhung vor, wenn der Vermieter nicht nachweist, dass er diese Miethöhe zur Deckung seiner laufenden Kosten tatsächlich benötigt.

Mietwucher - wenn die Miete 50 Prozent über der ortsüblichen Miete liegt

Liegt die Miete 50% über der ortsüblichen Vergleichsmiete, dann kann Mietwucher vorliegen:  Mietwucher im Mietrecht

Urteil zu Mietwucher - Miete 50 Prozent über ortsüblicher Miete.

Laufender Mietvertrag  - Bedeutung des Mietspiegels für Miethöhe, Mieterhöhung

Bei laufenden Mietverträgen hat der Mietspiegel eine Bedeutung für Mieterhöhungen, weil der Vermieter keinen Anspruch hat auf Zustimmung zur Mieterhöhung, wenn damit eine höhere Miete als die ortsübliche Vergleichsmiete erreicht werden soll.

Weitere Einzelheiten: Mieterhöhung mit Mietspiegel auf ortsübliche Miete



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