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Abmahnung vom Vermieter - Verstoß des Mieters gegen Mietvertrag

Wenn Sie eine Abmahnung vom Vermieter geschickt bekommen haben, sollten Sie zuerst überprüfen, ob der gegen Sie erhobene Vorwurf stimmt.
Worum geht es? Sollen Sie z.B. Lärm verursacht haben, Ihre Miete nicht vollständig oder unpünktlich gezahlt haben, handelt es sich um eine unerlaubte Untervermietung

  • Wenn es um Lärm oder andere Belästigungen der Mitmieter geht, ist es wichtig, zu klären, ob der Vorwurf zutrifft und Ihnen nachgewiesen werden kann. 

Wie als Mieter auf eine Abmahnung reagieren?

  • Falls der Vorwurf zutrifft, sollten Sie das beanstandete Verhalten künftig unterlassen. 
  • Falls der Vorwurf nicht zutrifft, überlegen Sie, ob es Gegenbeweise gibt.
Wenn es um nicht gezahlte Mieten oder Mietanteile geht, prüfen Sie das genau. 

Haben Sie tatsächlich weniger als die vertraglich geschuldete Miete gezahlt? Sind Sie dazu berechtigt, haben Sie wirklich ein Minderungs- oder Zurückbehaltungsrecht?

Hinweis


  • Unternehmen Sie nichts, ändern Ihr Verhalten nicht, dann kann nach der Abmahnung eine Kündigung drohen. 

Abmahnung - Die Vorwürfe, Argumente des Vermieters sind übertrieben, stimmen nicht 

Möglicherweise ist der Vorwurf auch nur ein bisschen berechtigt, aber Ihrer Ansicht nach nicht voll gerechtfertigt.
Gerade in solchen Fällen müssen Sie berücksichtigen, dass im Streitfall ein Richter vielleicht strengere Maßstäbe anlegt.
Wurde eine Räumungsklage eingereicht, dann erfahren Sie womöglich erst am Ende des Prozesses, dass die Abmahnung berechtigt war, die Kündigung nach Ansicht dieses Richters zu Recht ausgesprochen wurde.

Redaktion


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